Der Sommer ist endlich da und damit auch die Zeit der Schwimmbäder. Diese haben die Funktion sowohl der Erholung, als auch der sportlichen Betätigung insbesondere im Wasser. Der wohl wichtigste Bestandteil einer Schwimmbadanlage ist das Schwimmbecken, welches zum Baden und Schwimmen dient. Der Eintritt in die meisten öffentlichen Bäder ist jedoch nicht frei, es muss ein Entgelt für die Nutzung entrichtet werden. Eine kostenlose Alternative zu der kostenpflichtigen Nutzung des Schwimmbads werden Badeseen angesehen.

Schwimmbad Photo by Tchola via Flickr
Die Geschichte des Schwimmbads
Die ersten Schwimmbäder sind bereits aus der Zeit der griechischen Antike bekannt. Diese Badekultur erfuhr daraufhin eine Weiterentwicklung durch die Römer, indem sie Thermen in ganz Europa aufbauten. Schon um 305 v. Chr. erbaute man in Rom die allererste große Wasserleitung, welche auch bekannt ist unter der Bezeichnung Aqua Appia. Die Einrichtung eines öffentlichen Bades folgte kurz darauf, im 4. Jahrhundert betrug diese Zahl rund 900. Alle Klassen fanden sich in den römischen Bädern zusammen, kostenlose Badestuben waren hingegen Anlaufpunkt für die arme Bevölkerungsschicht. Während des Mittelalters gab es im Gegensatz dazu mit Wasser angefüllte Wannen, die für die Besucher bereit standen. In einer Zeit, in der sich Seuchen immer weiter ausbreiteten, stand somit die Hygiene im Vordergrund und wurde mit Hilfe der Bäder bestärkt bzw. durchgesetzt. Heutzutage unterscheidet man zwischen den Bädern für Freizeit, Sport und Kuren. Je nach dem Angebot fühlt sich eine bestimmte Gruppe angesprochen.
Die Arten von Schwimmbädern
Eine grundlegende Unterscheidung wird zwischen den Bädern getroffen, die von Familien genutzt werden und denen, die öffentlich genutzt werden. Vorschriften gelten für private Bäder nicht, zudem kann der Bauherr über die Ausstattung bestimmen. Gegensätzlich dazu stehen die öffentlichen Bäder unter der Beobachtung durch die Gesundheitsämter. Zu den öffentlichen Bädern zählen auch Hotelbäder oder Bäder in Fitness- und Saunaclubs. Hier gilt die DIN 19643, aber auch die KOK-Richtlinien als rechtliche Grundlage. Je nach dem Verwendungszweck, unterteilt man die Schwimmbäder in verschiedene Formen, auf einige wird im Folgenden kurz eingegangen. Dazu gehört auch das ganze Schwimmbecken Zubehör.
1. Das Freibad als eine der bekanntesten Formen der Schwimmbäder
Das Freibad ist die zweitälteste Variante der Schwimmbäder. Der Betreiber kann das Freibad sowohl in stehenden als auch in fließenden Gewässern angelegt werden.
2. Im Gegensatz dazu sind die Hallenbäder, wie der Name bereits vermuten lässt, in geschlossenen Räumen angelegt, mit der Folge, dass Hallenbäder unabhängig von der Witterung außen genutzt werden können.
3. Nicht alle Bäder eignen sich zum sportlichen Schwimmen, entweder aufgrund ihrer Bauform oder aber auch wegen ihrer Auslegung auf die Erholung der Besucher. Richtet sich das Becken nach den Vorgaben der FINA, so wird es als Sportbad bezeichnet.
4. Als Thermalbäder werden die Bäder bezeichnet, die mit warmen Wasser aus entsprechenden Quellen gefüllt wurden. Hier lässt sich die Nähe zu den römischen Thermen aus der Vergangenheit erkennen.
5. Bäder, die hauptsächlich darauf ausgelegt sind, sich zu erholen und/oder Spaß zu haben, bezeichnet man als Erlebnisbad bzw. Spaßbad. Hier finden sich Whirlpools, diverse Wasserrutschen oder auch Solebäder. Zudem besitzen Erlebnisbäder häufig weit ausgeweitete Ruhezonen, und auch ein großes Angebot an Saunalandschaften.
6. Künstlich erzeugte Wellen sind hingegen Bestandteil eines Wellenbades.
Die Sicherheit in Schwimmbädern
Die Sicherheit im Schwimmbad liegt in den Händen der Schwimmmeister, der sich zudem um das Wohl der Gäste kümmert, hinzu treten Aufgaben wie Wasseraufbereitung, die Überwachung der technischen Anlage, besonders aber die Wasserrettung und die Erste Hilfe. Das gilt natürlich auch für Gfk Schwimmbecken.
Wir haben gar keinen Platz für ein Schwimmbecken, nun für einen kleinen Garten draussen
aber ich träume immer davon…